Großbrand Gebäude

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Einsatzort Details

Stolzenau, Holzhäuser Weg
Datum 01.01.2020
Alarmierungszeit 03:55 Uhr
Einsatzende 07:45 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 50 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FF Stolzenau
FF Holzhausen
ELO SG Mittelweser
FF Schinna
FF Anemolter
FF Leese
FF Nendorf-Frestorf
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Das Alarmierungsstichwort lautete anfangs Feuer klein, Feuer Gartenhütte.
Als die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle eintrafen, befand sich ein Gebäudeanbau bereits im Vollbrand. Die Alarmierung wurde auf Gebäudebrand groß erweitert.
Neben der Feuerwehr Stolzenau wurden jetzt auch die Feuerwehren Holzhausen, Schinna, Anemolter, Leese, Nendorf – Frestorf, die Drehleiter aus Liebenau und die Einsatzleitung Ort der Samtgemeinde Mittelweser alarmiert.
Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer wurde unverzüglich mit der Brandbekämpfung und dem Abriegeln des Hauptgebäudes begonnen. Zeitgleich durchsuchten Trupps unter Atemschutz die Wohnräume des Hautgebäudes nach verbliebenden Bewohnern.
Diese hatten sich jedoch schon eigenständig ins Freie begeben. Eine Person ist kollabiert. Sechs weitere Bewohner wurden zunächst zum Krankenhaus Stolzenau gebracht. Dort wurden sie vom leitenden Notarzt der Einsatzstelle auf eine mögliche Rauchgasaufnahme untersucht. Bei negativem Ergebnis wurden sie in einem Hotel im Ort untergebracht.
Die Energieversorger trennten die Strom- und Gaszufuhr zum Gebäude.
Durch den massiven Wassereinsatz gelang es den Feuerwehren das Hauptgebäude zu retten. Zeitweise waren sechs C Strahlrohre und das Wenderohr der Drehleiter im Einsatz. Aus dem betroffenen Anbau wurden noch Benzin und mehrere Gasflaschen geborgen.
Die Anfahrt für die Feuerwehren, den Rettungsdienst sowie der Polizei wurde durch den Nebel mit Sichtweiten von unter 5 Metern erheblich erschwert.
Bei Minustemperaturen hatten die insgesamt 87 Einsatzkräfte bis zu zwei Stunden zu tun. Im Einsatz waren 15 Fahrzeuge, 50 B Schläuche, 30 C Schläuche und 20 Flaschen für die Atemschutzgeräte.
Der Anbau sowie ein abgestellter PKW wurden komplett zerstört.
Am Nachmittag rückte die Feuerwehr Stolzenau noch einmal mit 10 Einsatzkräften, mit 3 Fahrzeugen für 3 Stunden zu Nachlöscharbeiten aus.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass abgefeuertes Silvesterfeuerwerk die Brandursache war.

 

Text: Uwe Witte, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

Fotos: Feuerwehren der SG Mittelweser

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder