eiko_icon TH - Binnenschiff auf Grund gelaufen

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Einsatzort Details

Weser in Höhe der Staustufe Landesbergen
Datum 17.12.2017
Alarmierungszeit 13:57 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

ELO SG Mittelweser
FF Landesbergen

Einsatzbericht

Gütermotorschiff läuft vor der Schleuse Landesbergen auf Grund

Weser für einige Stunden für den Schiffsverkehr gesperrt

Zur Mittagszeit am Sonntag ist an der Spitze der Weserinsel in Landesbergen zwischen dem Hauptstrom und dem Schleusenkanal ein aus Polen stammendes und mit Sojaschrot beladenes Gütermotorschiff auf eine Sandbank gelaufen. Das Frachtschiff war stromaufwärts von der Schleuse kommend auf der Weser unterwegs. In diesem Bereich zeichnet der Strom eine langgezogene Kurve. Aufgrund des Hochwassers und der damit verbundenen starken Strömung konnte das Schiff seinen Kurs nicht halten und geriet an der Spitze der Weserinsel auf eine Sandbank, wo es mit dem Schiffsrumpf in etwa mittig auflag. Die Feuerwehr Landesbergen wurde zur Technischen Hilfeleistung gerufen, um zunächst einmal Vertreter der örtlichen Polizei, der Wasserschutzpolizei und des Wasserschifffahrtsamtes Verden auf das Frachtschiff überzusetzen. Eine Leckage am Schiffsrumpf war nicht zu verzeichnen. Aufgrund sinkender Pegelstände war es oberstes Ziel aller Behörden, das havarierte Schiff so schnell wie möglich frei zu bekommen, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Dazu wurde die Weser im Bereich der Schleuse und des Wasserkraftwerkes aufgestaut und so ein Pegelanstieg um ca. 10 Zentimeter erreicht. Noch bevor weitere Schiffe zum Freischleppen des Havaristen an der Unglücksstelle eingetroffen waren, konnte sich der Frachter aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien.

Die im Schleusenkanal vor Anker liegenden Gütermotorschiffe konnten ihre Weiterfahrt wiederaufnehmen.

Für die Feuerwehr Landesbergen blieb es bei diesem Einsatz bei den Passagefahrten zum in der Weser liegenden Gütermotorschiff. Die nachalarmierten Wehren aus Husum und Groß Varlingen konnten noch auf Anfahrt die Rückkehr zum Standort antreten. Für die Feuerwehren und die Einsatzleitung Ort war der Hilfeleistung gegen 16:30 Uhr beendet.

Text: Annika Klepper, Feuerwehrpressesprecherin SG Mittelweser